Presseartikel

Sonntag geht‘s wieder los

museumDas Stolzenauer Heimatmuseum, Allee 6, öffnet am Sonntag, 5. März, in 2017 wieder seine Pforten. Geöffnet ist jeden ersten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr bis einschließlich November. Immer wieder gibt es neues „Altes“ zu bewundern, was von Stolzenauern zur Verfügung gestellt wurde. Bücher und Bildbände können ebenfalls angeschaut und auch erworben werden. Auf einem LCD-Bildschirm können die Besucher Bilder und Filme aus der alten und neuen Zeit anschauen. Der Eintritt ist kostenlos.

 

 

 

 

Heimatverein bringt Wappen des einstigen Oberamtmannes zu Stolzenau in Sicherheitwappen.hohe.strasse

Der Bürger- und Heimatverein „Wir Stolzenau“ freut sich auf ein neues Ausstellungsstück für sein Sandsteinkabinett im Heimatmuseum: ein Familienwappen des einstigen Oberamtmannes zu
Stolzenau, Christoph Heinrich von Hugo. Dieses war lange Bestandteil der Fassade des Hauses Nummer sieben in der Hohen Straße in Stolzenau. Christian Dera (links) und Rolf Lechte legen den Wappenstein frei. Er soll gereinigt und ab dem Frühjahr im Sandsteinkabinett des Stolzenauer Heimatmuseums zu sehen sein. © Die HarkeDas Gebäude, die einstige Tischlerei Schmidt, soll bald abgerissen werden, und so machten sich einige Vereinsmitglieder am Freitag daran, den Wappenstein in Sicherheit zu bringen – in Absprache mit dem Hauseigentümer, betonte Heimatvereinsvorsitzender Hans- Jürgen Rudolph. Er dankte außerdem der Gemeinde, die Gerätschaften des Bauhofs für das Vorhaben zur Verfügung stellte, und der Familie Nass, deren Strom die Männer nutzen durften. In luftiger Höhe mussten sie dann aber selbst ran: Der zweite Vorsitzende Christian Dera und Museumswart Rolf Lechte rückten mit dem Bohrhammer an und lösten den Wappenstein Zentimeter für Zentimeter vom Giebel. Rund zwölf Zentimeter und aus einem Guss ist dieser, wie sich im Laufe der Arbeiten herausstellte.

„Nach kleineren Reinigungsarbeiten wird das Wappen ab dem Frühjahr im Heimatmuseum zu sehen sein“, kündigt Heimatforscher Ernst-Henning Hunte an, der das Geschehen fotografisch festhielt. Der Stein soll einst als Giebelschmuck aufgebracht worden sein, nachdem er beim Ausschachten des Gebäudes entdeckt worden war. Hilmar Freiherr von Münchhausen hatte das Rätsel um das Wappen mit Hilfe des Familiengenealogen Mahrenholtz vor rund drei Jahrzehnten gelöst; DIE HARKE hatte Mitte der 1980er-Jahre berichtet.

In dem Artikel heißt es: „Die aus Aschersleben stammende, 1716 nobilitierte Familie v. Ramdohr führte im gespaltenen Schild vorn in Silber drei rote Schräglinksbalken, hinten in Blau einen goldenen, stehenden Löwen. Diese Familie, aus der zahlreiche hannoversche Verwaltungsbeamte hervorgingen, erwarb um 1700 das Rittergut Drübber bei Dörverden in der Grafschaft Hoya. Von den elf Kindern des Albert Andreas R. heiratet 1713 die älteste Tochter Dorothee den Herren auf Stolzenau, Seelze und Northen, Oberamtmann zu Stolzenau, Christoph Heinrich v. Hugo. Hugos sind bis 1758 Eigentümer einer der vier Burgmannshöfe im alten Weserflecken gewesen. Hierbei handelte es sich um das Rittergut Horn, welches später im Erbgang über v. Lenthe, v. d. Wense auf Graf Hardenberg übergegangen ist.“ Von Münchhausen schließt seine Ausführungen mit einem ernsten Appell: „Der interessante Wappenstein derer v. Ramdohr, von manchen gesehen, von vielen unbeachtet, mahnt uns, über allem Fortschritt die Vergangenheit für die Zukunft zu bewahren.“ Eben dies hat sich der Bürgerund Heimatverein zu Herzen genommen. Quelle: DieHarke

 

Ausstellung Irma Heyder75 Jahre auf der Walz

Ein ganz besonderes Paket hatte der Vorsitzende des Bürger- und Heimatvereins „Wir Stolzenauer“, Hans-Jürgen Rudolph, in der Post: eine geschnitzte Holzplastik, 56 Zentimeter hoch, signiert unten am Fuß „Irma Heyder 1941“; das Paket trug einen Absender aus Grünheide (Brandenburg). Der Verein hatte jüngst eine Ausstellung zu der oben genannten Stolzenauer Holzbildhauerin (1926-1996) veranstaltet.

Es stellte sich die Frage, wie die Holzplastik nach Grünheide gelangt war und woher der Absender wusste, dass der Bürger- und Heimatverein eine Ausstellung über die Künstlerin plante.
Ernst-Henning Hunte, der die Ausstellung organisierte, recherchierte und kam zu folgendem Ergebnis: „Die Holzplastik war zuerst in Halle an der Saale. Der Eigentümer war selbst Zimmergeselle.

Nach seinem Tod wurde die Holzplastik zweimal weiter vererbt und landete schließlich vor mehreren Jahren in Grünheide bei der letzten Erbin. Hier stand er wenig beachtet in einem Zimmer.

Wie der Zufall es wollte, sah sich die letzte Erbin Anfang November die Holzplastik genauer an und las am Fuß die Signatur ‚Irma Heyder 1941‘. Draufhin wurde die Erbin neugierig und wollte etwas über Irma Heyder erfahren. Sie googelte und stieß auf einen Artikel in der Harke vom 29. September dieses Jahres über die geplante Ausstellung.

Dies veranlasste die Erbin, den Wandergesellen als Geschenk an der Bürger- und Heimatverein zu schicken.

Die Freude war groß. Er wurde als Blickfang bei der Ausstellung am Eingang aufgestellt.“ Wie die Holzplastik einst von Stolzenau nach Halle an der Saale gekommen ist, ließ sich allerdings nicht mehr nachvollziehen.



Pressespiegel vom 15.12.2016

 

 

In Irma Heyders Welt eintauchen

Gelungene Eröffnung der Ausstellung im alten Bahnhof / Freitags und an Wochenenden geöffnet.Irma Heyders Welt
In diesem Jahr wäre die Stolzenauer Bildhauerin und Malerin Irma Heyder 100 Jahre alt geworden; gleichzeitig jährt sich in diesem Jahr ihr zwanzigster Todestag. Der Bürger- und Heimatverein „Wir Stolzenauer“ hat dieses zum Anlass genommen, der Künstlerin eine Ausstellung zu widmen. Diese findet noch bis zum 4. Dezember in den Räumen des alten Bahnhofs in Stolzenau statt und ist jeweils freitags und am Wochenende von 15 bis 18 Uhr zu besuchen. Der Eintritt ist frei.

Vor Kurzem fand die Ausstellungseröffnung statt, zu der annähernd 50 Gäste gekommen waren. Der Vorsitzende des Bürger- und Heimatvereins, Hans-Jürgen Rudolph, dankte allen, die Werke aus ihrem Privatbesitz zur Verfügung gestellt oder dem Heimatverein überlassen haben. Besonderer Dank galt der Nichte von Irma Heyder, Gesine Schmitz, die wohl den größten Teil der Werke aus der Erbschaft ihrer Tante zur Ausstellung beisteuerte. Dank zu sagen galt es ebenso der Gemeinde Stolzenau um Bürgermeister Friedhelm Siemann und Doris Engelking, die die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen und für einen optimalen Rahmen sorgen. „Den größten Anteil am Zustandekommen dieser Ausstellung hat sicherlich Henning Hunte, der über ein halbes Jahr an Vorbereitung und zum Zusammentragen der zahlreichen Objekte und Malereien aufgewendet hat.
Durch seine Recherchen und seine Liebe zum Detail ist diese Ausstellung sicherlich für jeden Besucher ein Erlebnis“, würdigte Rudolph Huntes Engagement. Nach den Grußworten des Bürgermeisters Friedhelm Siemann, der bemerkte, dass man seinerzeit den Bahnhof in Hinblick auf solche Veranstaltungen getrost etwas größer hätte bauen können, sagte er zu, jederzeit die Räume des Bahnhofs für kulturelle Zwecke zur Verfügung zu stellen. Gesine Schmitz stellte anschließend in lockerer und mit kleinen Anekdoten versehener Biographie den wechselhaften Lebenslauf ihrer Tante vor. So erfuhren einige Gäste, die Irma Heyder sicher noch persönlich gekannt haben, bei ihr an der Mittelschule Unterricht hatten oder sie als Nachbarin kennengelernt haben, doch noch einiges aus ihrer Künstlerlaufbahn.
Den würdigen musikalischen Rahmen boten die beiden Flötistinnen des Gymnasiums Stolzenau, Mariette Hoppe und Carolin Buczek, mit Darbietungen von Kuhklau, Mozart und Blavert und ernteten dafür reichlich Applaus. Der anschließende Rundgang durch die Ausstellung brachte einige Gäste über das von Irma Heyder Geschaffene zum Staunen. Der Bürger- und Heimatverein wünscht der Ausstellung ein gutes Gelingen mit möglichst großen Besucherzahlen und weist darauf hin, dass an den jeweils drei Öffnungstagen der nächsten Wochenenden an den Samstagen und Sonntagen selbstgebackener Kuchen auf die Gäste wartet. Quelle: DieHarke


Herbstspaziergang durch Bad Rehburg

Herbsspaziergang

Der Bürger- und Heimatverein „Wir Stolzenauer“ unternahm jüngst einen Herbstspaziergang durch Bad Rehburg. Unter der fachkundigen Führung von „Marie“ wandelten 22 Mitglieder auf den Pfaden des ehemaligen Kurbades. Bei schönstem Wetter wurden Geschichte und Geschichten durch die Gästeführerin in reizvoller Weise vermittelt. Besonderer Höhepunkt war die Besichtigung der Friederikenkapelle. „Am Ende der 90-minütigen Exkursion war man sich einig: Das war ein sehr schöner ‚Kur-Aufenthalt‘“, teilt Vereinsvorsitzender Hans- Jürgen Rudolph mit. Quelle: DieHarke


Fernhaber

Blickpunkt vom 09.12.2015


Die Harke 24.12.2015

Die Harke 29.02.2016

Die Harke 26.03.2016

Die Harke 15.07.2016

Die Harke 03.05.2016

Öffnungszeiten

jeden ersten Sonntag im Monat (März bis November)
14:00 bis 17:00 Uhr
und nach Vereinbarung unter
Tel.: 05761/7623 oder 05761/2196

Galerie

Hier finden Sie uns

Heimatmuseum Stolzenau
Allee 6
31592 Stolzenau/Weser
(direkt hinter der Sparkasse)